IRAN 2 (17.1.- 27.1.10) Taftan bis Shiraz
Der Kreis schliesst sich!!
Die ersehnten Datteln von Bam finden wir leider nicht, dafuer gibt es tonnenweise Bananen. Weiter geht es, und zwar nicht ganz direkt, sondern mit einem Umweg in die Kaluts Wueste. Einer der lohnendsten Umwege bis jetzt auf der Reise! Die Anfahrt durch die farbig, schroffen Gerbirgszuege war schon ganz nach meinem Geschmack, was noch besser wurde, als wir zum Sonnenuntergang auf einem der hundert (tausenden) Sandhuegel sitzen und geniessen. Ueber eine Strecke von 50-70km zieht sich diese faszinierende Landschaft, wie ein riesiger Spielplatz. Wir uebernachten unter freiem Himmel und machen am naechsten Tag eine kleine Spritztour durch die Labyrinth- aehnlichen Sandwege, zwischen den unpassierbaren Fels-formationen. Ein Heidenspass.
Um zuerueck auf die Hauptroute zu kommen passieren wir noch einen 3000m-pass wo Schnee liegt. so etwas von abwechslungsreich haette ich mir die Gegend nicht vorgestellt, ich bin Begeistert.
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Schon lange freuen wir uns, zurueck in den Iran zu kommen. Hier wird sich unsere Route schneiden und quasi eine Umrundung von China ergeben!
Die Grenzabfertigung in Taftan ist schon sehr nervenaufreibend, muessen wir doch ueber eine Stunde auf einen "Pimpel" warten, welcher mit uns mitfahren muss. Ich versuche waehrendessen das Carnet zu stempeln: Drei verschiedene Schalter braucht es, wo ueberall noch eine Schlange Truckerfahrer wartet, nur um einen Stempel zu kriegen. Nach ca. 2 Stunden fahren wir los, am ersten Kontrollposten unterwegs wird unser Guard durch zwei Soldaten ausgetauscht, welche auf dem Beifahrersitz eine riesen Gaudi haben. Wir sind froh, als wir in Zahedan, der ersten groesseren Stadt ankommen. Natuerlich geht es gleich wieder zum Polizeiposten. Tee gibt es keinen und als wir nach Essen fragen, bringt er uns zum Kiosk, wo es ein paar Kekse zu kaufen gibt. Da sind wir uns anderes gewohnt! Dafuer ist der ganze Garten im Polizeiposten voll mit Kanabis, die Jungs hier sind einwenig "strange"; )
Der Absolute Wahnsinn folgt aber noch, als wir auf der Suche nach Diesel, sage und schreibe 3Stunden in der Stadt herumirren!! Nach knapp einer Stunde haetten wir zwar die Tankstelle gefunden, doch ohne Sonderbewilligung kriegen wir keinen Liter. Also fahren wir von Behoerde zu Behoerde bis das Papier ausgehaendigt wird. Der Preis von einem Franken fuer die 70Liter entschaedigen einbischen fuer den vorgaengigen Stress.
Jetzt soll es endlich weitergehen nach Bam, doch wieder ist warten angesagt: Es ist Schichtwechsel fuer die Eskorte, welche uns drei Stunden im Kreis herumgefuehrt hat. (Hatt er das absichtlich gemacht!?)
Die Grenzabfertigung in Taftan ist schon sehr nervenaufreibend, muessen wir doch ueber eine Stunde auf einen "Pimpel" warten, welcher mit uns mitfahren muss. Ich versuche waehrendessen das Carnet zu stempeln: Drei verschiedene Schalter braucht es, wo ueberall noch eine Schlange Truckerfahrer wartet, nur um einen Stempel zu kriegen. Nach ca. 2 Stunden fahren wir los, am ersten Kontrollposten unterwegs wird unser Guard durch zwei Soldaten ausgetauscht, welche auf dem Beifahrersitz eine riesen Gaudi haben. Wir sind froh, als wir in Zahedan, der ersten groesseren Stadt ankommen. Natuerlich geht es gleich wieder zum Polizeiposten. Tee gibt es keinen und als wir nach Essen fragen, bringt er uns zum Kiosk, wo es ein paar Kekse zu kaufen gibt. Da sind wir uns anderes gewohnt! Dafuer ist der ganze Garten im Polizeiposten voll mit Kanabis, die Jungs hier sind einwenig "strange"; )
Der Absolute Wahnsinn folgt aber noch, als wir auf der Suche nach Diesel, sage und schreibe 3Stunden in der Stadt herumirren!! Nach knapp einer Stunde haetten wir zwar die Tankstelle gefunden, doch ohne Sonderbewilligung kriegen wir keinen Liter. Also fahren wir von Behoerde zu Behoerde bis das Papier ausgehaendigt wird. Der Preis von einem Franken fuer die 70Liter entschaedigen einbischen fuer den vorgaengigen Stress.
Jetzt soll es endlich weitergehen nach Bam, doch wieder ist warten angesagt: Es ist Schichtwechsel fuer die Eskorte, welche uns drei Stunden im Kreis herumgefuehrt hat. (Hatt er das absichtlich gemacht!?)
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| Sicht aus der Polizeistation vor Bam, wo wir uebernachten | Die Burg von Bam | Anfahrt zu den Kaluts |
Als wir die Stadt verlassen, beginnt schon die Daemmerung und unsere Eskorte moechte das wir einige km ausserhalb in einer Station uebernachten. Nee, wir fahren nach Bam! Hundert km weiter muessen wir wieder auf die Abloesung warten, nach einer weiteren Stunde warten meinen sie, da komme keine Eskorte mehr. Na gut, wir fahren ohne weiter! Nein, das ist zu gefaehrlich, es wird einer ins Auto gesetzt und weiter gehts. Wiederum kommen wir nicht weit, bevor uns wieder einer ne Szene macht. Weiterfahren gehe heute nicht mehr..... Diesmal bleiben wir halt, mit ausdruecklichem Zeitplan fuer den naechsten Tag! Wir duerfen im Gebetssaal schlafen, es ist direkt verbunden mit einem Zimmer wo etwa 30 Soldaten ihr Lager haben. Sie sind natuerlich sehr neugierig und die Tuer kann man nicht abschliessen, na toll..
Bevor wir schlafen koennen, muessen wir noch posieren mit dem Chef der Truppe, als wir jedoch auch ein Foto machen wollen, geht das gar nicht: No foto, it is forbidden! Charlie schafft es doch eins zu machen von einem uebermuetigen Schuetzen;)
Am naechsten morgen um sieben, (vereinbarte Zeit) wollen sie uns weissmachen, wir sollen warten bis sie Benzin organisiert haben, fuer ihren Wagen. Ohne uns, wir fahren! Bam ist nicht mehr weit und ab dort gibt es keine Eskorte mehr, zum Glueck!
Das Staedtchen ist sehr friedlich, wir verpflegen uns erstmal und gehen dann auf einen Besuch in die beruehmte Zitadelle. Sie wurde bei einem Erdbeben vor 6 Jahren zerstoert und die Renovationsarbeiten sind im vollen gange.
Bevor wir schlafen koennen, muessen wir noch posieren mit dem Chef der Truppe, als wir jedoch auch ein Foto machen wollen, geht das gar nicht: No foto, it is forbidden! Charlie schafft es doch eins zu machen von einem uebermuetigen Schuetzen;)
Am naechsten morgen um sieben, (vereinbarte Zeit) wollen sie uns weissmachen, wir sollen warten bis sie Benzin organisiert haben, fuer ihren Wagen. Ohne uns, wir fahren! Bam ist nicht mehr weit und ab dort gibt es keine Eskorte mehr, zum Glueck!
Das Staedtchen ist sehr friedlich, wir verpflegen uns erstmal und gehen dann auf einen Besuch in die beruehmte Zitadelle. Sie wurde bei einem Erdbeben vor 6 Jahren zerstoert und die Renovationsarbeiten sind im vollen gange.
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| Irrfahrt Zwischen den "Sandschloessern" | Magische Morgenstimmung nach einer kalten Nacht | Wie Schnee sieht das Salz auf der Oberflaeche aus |
Die ersehnten Datteln von Bam finden wir leider nicht, dafuer gibt es tonnenweise Bananen. Weiter geht es, und zwar nicht ganz direkt, sondern mit einem Umweg in die Kaluts Wueste. Einer der lohnendsten Umwege bis jetzt auf der Reise! Die Anfahrt durch die farbig, schroffen Gerbirgszuege war schon ganz nach meinem Geschmack, was noch besser wurde, als wir zum Sonnenuntergang auf einem der hundert (tausenden) Sandhuegel sitzen und geniessen. Ueber eine Strecke von 50-70km zieht sich diese faszinierende Landschaft, wie ein riesiger Spielplatz. Wir uebernachten unter freiem Himmel und machen am naechsten Tag eine kleine Spritztour durch die Labyrinth- aehnlichen Sandwege, zwischen den unpassierbaren Fels-formationen. Ein Heidenspass.
Um zuerueck auf die Hauptroute zu kommen passieren wir noch einen 3000m-pass wo Schnee liegt. so etwas von abwechslungsreich haette ich mir die Gegend nicht vorgestellt, ich bin Begeistert.
| Veröffentlicht am: 14:45:09 21.01.2010 |
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